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Der Tirligartä im Juni/Juli

Rezepte im Juni/Juli

Forellentatar mit Dill

 

Kleine Mahlzeit          4 Personen

 

Apéro                         10 Personen

 

 

Zutaten

 

300 g geräucherte Forellenfilets

1 Zwiebel, rot, mittelgross

¾ einer mittelgrossen Salatgurke

1 Bund Dill

4 Esslf Saurer Halbrahm

2 Esslf  Meerrettichpaste (Glas oder Tube)

1 Esslf  Zitronensaft

Salz

Pfeffer

0,5 dl Vollrahm

 

 

 

300 Toastbrot

etwas Butter

Garnitur: kleine Dillästchen

100 g Cherrytomätchen

 

 

Zubereitung

 

- Forellen fein würfeln

- Zwiebeln fein schneiden

- Salatgurke halb schälen, entkernen, klein würfeln

- Dill fein schneiden

- Halbrahm, Meerrettichpaste, Zitronensaft beigeben

- alles sorgfältig mischen

- mit Salz und Pfeffer abschmecken

- kühl stellen (mindestens 1 Std. bis einen Tag)

- kurz vor dem Servieren den steif geschlagenen Rahm unterziehen

- Toastscheiben toasten, etwas auskühlen lassen

- fein mit Butter bestreichen

- Tatar auf die Toastscheiben streichen

- Toastscheiben diagonal vierteln oder halbieren

- ausgarnieren mit Dillästchen, Tomaten zwischen die Brötchen legen

- sofort servieren

 

Setzlingstausch vom 16.Mai 2020

Rezepte im Mai

Waldmeisterbowle

 

12 Stängel Waldmeister kurz vor dem Öffnen der Blüten

2 dl Apfel oder Birnenmost

20g Zucker (2 gestr. Esslf.)

1 eher weicher Apfel (oder 150 g Beeren )

1,5l Prosecco

 

 

Die Waldmeisterpflanzen müssen angewelkt sein. Einen halben Tag einfach liegen lassen. Oder imTiefkühlschrank einfrieren lassen. Die Pflanzen zusammenbinden und die Schnittstellen

nicht in die Bowle sinken lassen. Kelle über Gefäss legen und Büschel entsprechend anbinden.

 

Apfel in kleine Würfeli schneiden. Mit Zucker zudecken.

Most darüber giessen.

1/3 Prosecco dazu giessen

Waldmeister in die Flüssigkeit hängen, Schnittstellen haben keinen Kontakt zur Flüssigkeit.

½ Stunde ziehen lassen. Waldmeister entfernen.

Vor dem Servieren restlichen Prosecco beigeben.

 

Waldmeisterbowle ohne Alkohol

12 Stängel Waldmeister kurz vor dem Öffnen der Blüten

1l Apfel - oder Birnenmost

0,75l Mineral mit Gas

2 Zweige Zitronenmelisse

200g Erdbeeren

1/2 Zitrone

20g Zucker (2 gestr. Esslf.)

 

Waldmeisterpflanze vorbereiten, siehe oben.

 

Erdbeerenin kleine Stücke schneiden

Zitrone auspressen, Saft zugeben

Mit Zucker zudecken

Most darüber giessen

Waldmeister in die Flüssigkeit hängen, Schnittstellen haben keinen Kontakt zur Flüssigkeit

Melisse in die Flüssigkeit legen

 

½Stunde ziehen lassen, Waldmeister und Melisse entfernen

 

Vor dem Servieren das Mineralwasser beigeben

 

Alle Zutaten müssen gekühlt sein.Eiswürfel nicht in die Bowle geben. Allenfalls Bowlenglas in anderes Gefäss auf Eis stellen.

 




Rezepte im April

Petersilienpesto

ca. 3 Gläsli a 1.25 dl Inhalt

 

60 g Petersilie, fein gehackt

50 g Baumnüsse, fein gehackt

3-4 Knoblauchzehen, gepresst

1 ½ dl Olivenöl oder Rapsöl

1 KL Salz

 

 

Alle Zutaten mischen, bis ca. ½ cm unter den Rand in kleine Gläsli füllen, mit Öl randvoll aufgiessen (Schutzschicht). Gläser verschliessen. Kühl und dunkel aufbewahren.

Zutaten können auch im Cutter portionenweise gehackt werden. Somit werden die Zutaten viel kleiner geschnitten.

 

Anstelle von Petersilie kann man auch Rucola, Bärlauch oder Basilikum verwenden. Baumnüsse kann man durch andere Nüsse ersetzen.

 

Petersilienpesto wird als Sauce zu Teigwaren, grilliertem Fleisch, zu Grillkartoffeln oder als Zugabe in Salatsaucen verwendet.

 




Rezepte März

Sauerampfer

 

Der Sauerampfer ist ein Würzkraut und ebenso ein gutes Heilkraut.

 

Die Blütenknospen und die jungen Triebe können als Würze den Gerichten beigegeben werden.

 

Die Samen können getrocknet und als Tee verwendet werden. Dieser wirkt harntreibend und blutreinigend.

 

Das Heilkraut soll Herz, Nieren und die Sehkraft stärken. Ein zerriebenes Blatt kann auf Insektenstiche aufgelegt werden.

 

 

Sauerampfersuppe

100 g Schalotten

250 g Sauerampfer

2 mittelgrosse Kartoffeln (300 g)

30 g Butter

2 dl trockener Weisswein

8 dl Gemüsebouillon

1 dl Vollrahm

Salz,

Pfeffer aus der Mühle

Die Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Sauerampfer zuerst waschen, von schadhaften Stellen und dicken Stielen befreien und in feine Streifen schneiden. 2 EL davon zum Garnieren beiseitelegen. 
 
Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen, die Schalotten darin glasig anbraten. Kartoffeln und Sauerampfer unterheben und kurz mit anbraten. Mit dem Wein und der Gemüsebouillon ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zugedeckt 15 bis 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. 
 
Die Suppe vom Herd nehmen, mit dem Pürierstab sehr fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Suppe erneut sanft erhitzen und den Rahm unterrühren. Falls nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken. In vorgewärmte Suppenteller verteilen und mit einigen Sauerampferstreifen garnieren. An heissen Sommertagen kann diese Suppe auch kalt serviert werden.

 

Dies ist ein Rezept von Radio SRF




Maggikraut

 

Liebstöckel oder Selleriekraut nennen wir auch Maggikraut. Es hat ein unverkennbares Aroma, welches die einen lieben, die anderen jedoch verabscheuen.

Als Gewürzkraut passt es zu Fisch, Geflügel, in deftige Speisen und vor allen in die Suppe.

Liebstöckel ist keine heimische Pflanze. Deshalb ist sie bei und auch selten in der freien Natur anzutreffen. Vermutlich ist sie in Vorderasien beheimatet.

Die Ernte sollte vor der Blüte erfolgen. Man erntet vor allem frische und junge Blätter. Das Kraut erst am Ende des Kochprozesses beifügen, sonst büsst es einiges vom Aroma ein. Nach der Blüte können die Samen geerntet werden und wie Kümmel in Brot gebacken werden.

Maggikraut ist auch ein Heilmittel. Die Samen mit kochendem Wasser übergiessen und 10 Minuten ziehen lassen. Das wirkt bei Appetitlosigkeit oder Verstopfung oder bei Blasenentzündung.

 

Rezept für Suppenwürze

Frische Blätter vom Maggikraut

glatte Petersilie

Zwiebel

Knoblauch

Sellerie

Karotten

Salz

 

Kraut, Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Sellerie und Karotten fein raffeln. Alles mischen und in kleinen Portionen, z.B. im Eiswürfelgeschirr einfrieren.

Nach Bedarf auftauen und der Suppe als Würze beigeben.

Oder mit Olivenöl mischen und als Brotaufstrich geniessen.

 




Bärlauch

Den Bärlauch erntet man  im Wald

Bärlauchchüechli

für 6 Förmli von ca. 8 cm Durchmesser

 

 

Teig:

100 g Mehl

1 Bund Bärlauch, fein geschnitten

½ TL Salz

2-3 EL Apfelessig

50 g Butter, weich

 

Belag:

1 Bund Bärlauch

150 g Ziegenfrischkäse oder anderen Frischkäse

100 ml Rahm

2 Eigelb

Salz, Pfeffer

1 Eiweiss

 

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit dem Bärlauch und dem Salz im Cutter fein mahlen, bis das Mehl grün ist.

 

Den Essig aufkochen, von der Herdplatte ziehen. Die Butter beifügen und cremig rühren. Zum Mehl geben und rasch zu einem Teig zusammenfügen. In Folie wickeln und kalt stellen.

 

 

Den Teig auf wenig  Mehl 2 mm dick auswallen. Kreise von etwa 10 cm Durchmesser ausstechen, in die Förmli legen und den Boden dicht einstechen. 30 Minuten kalt stellen.

 

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.

 

Für den Belag den Bärlauch mit dem Frischkäse mit dem Stabmixer fein pürieren. Rahm und Eigelb beifügen und mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Eiweiss steif schlagen und unter die Käsemasse heben.

 

Die Masse in die Förmchen verteilen. Sofort im unteren Teil des vorgeheizten Backofens 15-20 Minuten backen. Heiss servieren.

 

Pouletbrüstli in Bärlauchsauce

 

Zutaten:

4 Pouletbrüstli

Salz, Pfeffer

Bratbutter zum Braten

 

Sauce:

1 Zwiebel

Butter zum Dünsten

50ml trockener Wermut

200ml Hühnerbouillon

50-80g kalte Butter, in Würfel geschnitten

1 Bund Bärlauch, in feine Streifen geschnitten

 

Zubereitung:

Backofen auf 80 Grad vorheizen, ein Blech in die Mitte schieben.

 

Die Pouletbrüstli mit Salz und Pfeffer würzen. In Bratbutter beidseitig 1 Minute scharf anbraten, auf das vorgewärmte Blech geben und im Backofen  1 Stunde gar ziehen lassen.

 

Für die Sauce die Zwiebel fein hacken und in der Butter dünsten. Mit Wermut und Bouillon ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Die Butter nach und nach einrühren, dabei die Pfanne schwenken und drehen, bis die Sauce bindet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Bärlauch zugeben und mit dem Stabmixer kurz aufschlagen.

 

Die Pouletbrüstli schräg in dünne Scheiben schneiden und auf vorgewärmte Teller anrichten.

Mit der heissen Sauce überziehen.

 

Dazu passen Reis oder kleine, gebratene Frühkartoffeln.

 




Rezepte Februar


Löwenzahn

Löwenzahnsalat mit Ei

 

4 Handvoll junge Löwenzahnblätter

1-2 gekochte Eier

Salatsauce

ev. Honig

 

Löwenzahnblätter gut waschen, trockenschleudern und mit der Schere in kleinere Stücke schneiden

Eier in Würfel schneiden, dazu geben.

Salatsauce vermischen, darüber geben.

Salat mischen und sofort servieren.

 

 

Löwenzahnsalat mit Ei und Speck

 

4 Handvoll junge Löwenzahnblätter

1-2 gekochte Eier

50 – 100 g Speckwürfeli

Salatsauce

ev. Honig

 

Löwenzahnblätter gut waschen, trockenschleudern und mit der Schere in kleinere Stücke schneiden.

Eier in Würfel schneiden, dazu geben.

Speckwürfeli in der Bratpfanne anbraten, auskühlen lassen und zum Salat geben.

Salatsauce ev. mit Honig vermischen, darüber geben.

Salat mischen und sofort servieren.

 

Löwenzahnsalat mit Rosinen

 

4 Handvoll junge Löwenzahnblätter

2 EL Rosinen

Salatsauce

 

Löwenzahnblätter gut waschen, trockenschleudern und mit der Schere in kleinere Stücke schneiden.

Rosinen 5 Min. in Wasser einweichen, herausnehmen, abtropfen lassen und über den Salat geben.

Salatsauce dazugeben, vermischen und sofort servieren.